HUNDEHEIMAT
- Aus Liebe zum Hund

Willkommen lieber Hundefreund

 

Vielen Dank, dass du meine Seite besuchst.


Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich diese Seite gestalte und wie ich diesen Text formuliere. 

Ich möchte Dir näher bringen, wie ich auf den Hund gekommen bin und wie stark mich dieses besondere Lebewesen beeinflusst hat. Ich darf mich zu den glücklichen zählen, die als Kind mit einem Hund aufgewachsen sind- was meiner Meinung nach das großartigste ist, was ein Kind erleben darf. Und doch ist es - wie mir viele sicherlich zustimmen können - etwas ganz anderes, wenn man erwachsen ist und sich dazu entschieden hat, seinen Lebensweg nur noch begleitend von vier Pfoten zu meistern.

Uganda

Die Besitzerin der Pfoten hat natürlich einen Namen. Meine erste Hündin schmiss mich ins kalte Wasser. Sie war eine Angsthündin, geboren in einer Hundehilfe des Tierschutzvereines Esperanca, in Portugal. Ich adoptierte Sie mit 8 Monaten, aus zweiter Hand. Ich war der falschen Meinung, Ihr alles beibringen zu müssen, Ihr die Welt erklären zu müssen. Ich wollte Ihr zeigen, wie es funktioniert, das Leben als Mensch.

Ich verzweifelte an Ihrem Starrsinn und scheiterte an meiner Ungeduld. Statt gemütlich, ruhig und vertraut, Seite an Seite, durch die Natur zu wandern, passierte es viel öfter, dass Uganda im Abstand von 200 Metern, nachdem Sie sich aus dem Halsband gerissen hatte, mit eingekniffenem Schwanz an befahrenen Straßen hinter mir her latschte und offensichtlich wenig mit mir zu tun haben wollte. Diese und andere Geschichten, die ich mit Ihr erlebt hatte, ließen mich erst begreifen. Es kam der Moment, an dem Ich alles verstand. Nicht ich erklärte oder ich zeigte Ihr die Welt.

Sie hat es mir gezeigt, alles, immer wieder. Sie erklärte mir andauernd wie es ist, das Leben als Hund. Das war der Augenblick, in dem ich endlich die Tiefe dieser Hundeseele verstand.

Naomi

Naomi kam sechs Monate später aus dem kalten Russland zu mir, vermittelt vom Tierschutzverein Vierbeiner in Not. Eine sehr Charakter- und Willensstarke Hündin, die von meiner Souveränität und Führungsqualität überzeugt werden wollte. Ihr Diskussionsbedarf war dementsprechend hoch. Auch an Ihr lernte ich so vieles, dass ich Bücher schreiben könnte. Naomi wurde als Welpe wie so viele andere ausgesetzt und alleine aufgefunden, von Tierschützern eingesammelt und auf einer Pflegestelle untergebracht. Für Ihr Verhalten brachte man dort wenig Verständnis auf. Nachdem Sie bei mir heimisch wurde, entschied ich mich, noch mehr von diesen unverstandenen Seelen zu retten.

Saskia Natascha Lange

Ich beendete meinen damaligen Job im Hotel Park Hyatt Hamburg, in dem ich eine großartige Ausbildung zur Köchin absolvieren und zwei Jahre Berufserfahrung als Patissier sammeln durfte. Ich nahm eine Tätigkeit im Fahrdienst einer sozial gemeinnützigen Einrichtung auf, die mir viel Zeit ließ um mich um meine eigenen und die noch Heimatlosen Hunde zu kümmern. Jeder Hund, der zu mir kam, ob ein Welpe oder ein Senior, jeder von Ihnen zeigte mir trotz der vielen Arbeit, wie wertvoll meine Aufgabe für den Tierschutz war. Ein vermittelter Hund, bedeutet zwei gerettete Leben. Ich wurde immer wieder angesprochen und ermutigt, Hunde zu betreuen, die bereits in einer Familie leben würden und nur Tagsüber oder mal am Wochenende gesittet werden mussten. Natürlich, wieso auch nicht, war immer meine Antwort. Und genau dieser Gedanke folgte mir dann überall hin. Dem Gedanken folgten Ideen, den Ideen schließlich Taten.

Ich möchte Hunde betreuen, Hunden eine Heimat geben - ob für kurze oder für längere Zeit. Ich möchte deinem Hund das Gefühl geben, dass er nichts vermissen muss und Hunden in Not zeigen, dass Sie sich an Ihrem Leben erfreuen können.

Um noch mehr helfen zu können in Zukunft, um aus einem Tropfen auf dem heißen Stein einen Wasserfall werden zu lassen, gründe ich die HundeHeimat - aus Liebe zum Hund.


 



Uganda, Naomi, Ich